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Ein obligatorischer Blick auf Löhne und Hochprozentiges

20.01.2015 17:42

Oder wie der Jahreslohn in der beruflichen Vorsorge versichert wird.

Ausgangspunkt ist die maximale AHV-Rente, welche der Bundesrat regelmässig der Teuerung anpasst: alle Lohnkennzahlen der beruflichen Vorsorge hängen von dieser einen Grösse ab, welche die Schweizer Landesregierung alle zwei Jahre im Herbst neu festlegt. Ausser in Zeiten mit einer Inflation über 4%. Dann passt Bern die AHV-Rente auch mal jährlich an.

Man nehme also die aktuelle maximale AHV-Rente und wende die passenden Prozentzahlen an, die per Gesetz fixiert sind. Schon stehen die aktuell gültigen BVG-Lohneckwerte. Die folgende Übersicht fasst die Herleitung der wichtigsten aktuellen Zahlen gemäss dem BVG-Minimum (dem „Obligatorium“) zusammen.

Mitarbeitende mit Jahreslöhnen unter der Eintrittsschwelle sind nicht BVG-versichert. AHV-Jahreslohn abzüglich Koordinationsabzug ergibt den koordinierten Lohn, welcher die Grundlage für die Berechnung der in Ihrer Pensionskasse versicherten Leistungen ist. So sind beispielsweise die jährlichen Sparbeiträge in Prozenten des koordinierten Lohnes festgelegt (je nach Alter der Versicherten 7, 10, 15 oder 18%). Bei Pensionskassen gemäss BVG-Obligatorium ist der koordinierte Lohn nach oben begrenzt. Aktuell liegt er bei maximal CHF 59‘925, also 212.5 % der maximalen AHV-Rente.

Zum Beispiel Franz Müller. Er hat einen AHV-Lohn (inkl. Überstunden und kleiner Bonus) von CHF 100‘000. In der Pensionskasse seines Arbeitgebers werden nur die Leistungen gemäss den gesetzlichen Mindestvorgaben, dem „Obligatorium“, versichert. So sehen dann im Jahr 2015 seine BVG-Lohnkomponenten aus.

Da Franz Müller 42 Jahre alt ist, fliessen von seinem koordinierten Lohn von CHF 59‘925 im Jahr 2015 zehn Prozent auf sein PK-Alterssparkonto, also CHF 5‘993.

Viele Pensionskassen versichern aber auch Lohnanteile, die ausserhalb der obligatorisch vorgegebenen Mindestlimiten liegen (also Lohnanteile im blauen und grauen Bereich der oben stehenden Grafik). Entsprechend besser sind dann die versicherten Leistungen.