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Wenn die Alten die Jungen enteignen

12.05.2016 15:00

Youngsters, aufgepasst. Hier geht es um ein Thema, welches mächtig ins Geld geht. Es ist Zeit, sich einzumischen und sich um das in jungen Jahren viel geschmähte Thema Pensionskasse/Altersvorsorge zu kümmern. Es findet nämlich gerade eine verdeckte Enteignung der Jungen durch Transferzahlungen an die Älteren statt.

 

Ganz einfach gerechnet

Aber alles der Reihe nach: Wenn ein heute 65-Jähriger in Rente geht, benötigt er für einen Franken Rente eigentlich 20 Franken Alterskapital. Bei gegen Null tendierenden sicheren Anlageerträgen und ohne Berücksichtigung der Lebenspartner-Renten kann man vereinfacht die folgende Rechnung machen: Alter des Renten-Eintritts bis zum erwarteten Ableben = aktuell ca. 20 Jahre. Solange muss das Alterskapital ausreichen. Also müssen pro Franken Rente bei der Pensionierung 20 Franken Alterskapital vorhanden sein. Das entspricht dann einem Renten-Umwandlungssatz von 5%. Die meisten Pensionskassen rechnen aber noch immer mit weit höheren Umwandlungssätzen, weil sie die Lebenserwartung und die sicheren Zinserträge noch nicht an die neuen Realitäten angepasst haben. Für die Bezahlung überhöhter Renten wäre aber mehr Kapital nötig als das von jedem Versicherten bis zu Pensionierung angesparte Vorsorgegeld.

 

Ein unfairer Transfer

Das fehlende Alterskapital wird dann einfach bei den aktiven Versicherten abgezwackt, zum Beispiel bei den Erträgen auf deren Anlagen und bei überhöhten Risikobeiträgen. So entsteht eine jährliche Transferzahlung von Jung zu Alt von geschätzten 1'000 – 1'250 CHF pro Berufstätigem! Auf die ganze Schweiz hochgerechnet ca. 4-5 Milliarden CHF pro Jahr. In letzter Zeit berichten auch die Medien vermehrt über diese unerwünschte Quersubventionierung, zum Beispiel hier.

Insbesondere bei Pensionskassen und Sammelstiftungen mit ungünstiger Altersstruktur verlieren junge Berufstätige auf diese Art viel Geld, welches sie für die eigene Pensionierung bei weiterhin zunehmender Lebenserwartung dringend benötigen würden. Diese Form der Solidarität zwischen den Generationen ist im Schweizer 3-Säulen-Konzept nicht vorgesehen. In der 2. Säule soll jeder seine eigene Rente ansparen (sogenanntes "Kapitaldeckungsverfahren"). Im Gegensatz zur 1. Säule, wo in der Tat die Jungen die Renten der Pensionierten im Umlageverfahren direkt bezahlen ("Umlageverfahren").

 

Drum prüfe, wer sich bindet

Wenn sich beispielsweise ein Start-Up im IT-Bereich mit vielen jungen Mitarbeitenden einer traditionellen Sammelstiftung anschliesst, kann das richtig ins Geld gehen. Nicht so bei der PREVAS-Sammelstiftung. Hier kann jedes angeschlossene Vorsorgewerk den Umwandlungssatz und die Verzinsung in Absprache mit unseren PK-Experten selber wählen. Dabei werden u.a. die Versichertenstruktur (zum Beispiel das Verhältnis Alte vs. Junge), die vorhandenen Reserven und der Risikoappetit jeder Firma individuell berücksichtigt. Entsprechend führen wir für jeden Betrieb einen eigenen Deckungsgrad und eine eigene Jahresrechnung ohne unnötige Solidaritäten unter den Anschlüssen und (bei richtiger Wahl der Vorsorgeparameter) ohne Transferzahlungen von Jung zu Alt. Interessiert? - Dann hier weiterlesen.